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Flucht und Vertreibung: Fazit und Ausblick

  • Autorenbild: Heimatarchiv Team
    Heimatarchiv Team
  • vor 34 Minuten
  • 2 Min. Lesezeit

Mit dem 6.Teil dieser Serie beendet das Heimatarchiv Edewecht zunächst seine Berichterstattung zu diesem speziellen Abschnitt der Edewechter Geschichte. Viele sehr interessante Gespräche wurden im Vorweg mit Zeitzeugen geführt, die sich gute 80 Jahre nach den dramatischen Ereignissen im Winter 1944/45 an ihre Flucht und Vertreibung aus den deutschen Ostgebieten zurückerinnerten.

 

Diese Gesprächssituationen hatten nicht selten einen sehr speziellen Charakter, galt es doch von Seiten der Interviewer zunächst, das Vertrauen der seinerzeit Vertriebenen und Geflüchteten zu gewinnen, denn über das in den Gesprächen Offengelegte war in der Regel vorher gar nicht oder nur bruchstückhaft berichtet worden. Die zum Zeitpunkt der Interviews um die 90 Jahre alten Zeitzeugen öffneten quasi ihr Herz, um der interessierten Nachwelt einen authentischen Eindruck ihrer in der Regel dramatischen Erlebnisse zu vermitteln. Was dann im Verlauf der Gespräche aus dem tiefen Keller der Vergangenheit ans Licht gefördert wurde, ist von besonderem Wert.

 

Der Dank des Heimatarchivs Edewecht gilt unseren Zeitzeugen, ohne deren Zutun eine Realisierung des Projekts, das mit der Auswertung von Tausenden von teils handschriftlichen Meldekarten der Gemeinde Edewecht begann, nicht möglich gewesen wäre. Am Ende fand diese Darstellung der jüngsten Edewechter Heimatgeschichte sogar ihren Niederschlag in einem ganzseitigen Artikel in der Nordwest-Zeitung.

 

Hunderttausende von Menschen aus den deutschen Ostgebieten befanden sich Anfang 1945 auf der Flucht nach Westen, allein etwas über 2.000 von ihnen fanden eine neue Heimat in Edewecht, wovon in den erschienenen sechs Teilen unserer Serie berichtet wird. Damit muss nicht zwangsläufig Schluss sein. Sollten sich in der Gemeinde noch weitere Zeitzeugen finden, die über ihre Erlebnisse auf der Flucht aus den Ostgebieten berichten können und wollen, steht das Heimatarchiv gern zur Verfügung, um die Serie fortzusetzen. Melden Sie sich bitte bei uns:

 

Heimatarchiv Edewecht im Haus der Begegnung

Hauptstr. 86

26188 Edewecht

Tel: 04405 916 1929

 


 

 

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