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  • AutorenbildHeimatarchiv Team

Edewechts Mühlen, Teil 8 - Die Sägemühle Hillje in Nord-Edewecht



Diese Sägerei und Mühle wurde um 1896 durch Josef Strugholz errichtet. Der Standort befand sich am nördlichen Ortseingang von Edewecht, schräg gegenüber zu der damaligen Gaststätte „Marken Franz“. Angetrieben wurden die Sägegatter über Dampf - durch Befeuerung mit Holzabfällen. Die Kraftübertragung zu den Sägebändern fand über lange Transmissionsbänder statt.



Strugholz geriet mit dem Betrieb um 1904 in Konkurs – vermutlich wegen geringer Auftragslage. Erst im Jahr 1932 wurden die Zwangsvollstreckungsmaßnahmen beendet. Neuer Eigentümer wurde Heinrich Hillje. Dieser dürfte bereits vor der eigentlichen Übernahme den Betrieb der Mühle/Säge pachtweise wieder aufgenommen haben. Ende des II. Weltkrieges wurde der Betrieb endgültig eingestellt, weil Heinrich Hillje kurz zuvor im Kriegsgebiet in Jugoslawien gefallen war.



Ältere Ansicht des Mühlengeländes


Kaufmann Waschk übernahm das „Mühlengrundstück“ im Jahr 1947 von Ww. Adele Hillje. Er baute das Betriebsgebäude zu Wohneinheiten um. Diese werden bis heute entsprechend genutzt. Zudem errichtete Waschk auf dem Vordergrundstück eine hölzerne Ladenbaracke, die der Nachbarschaft eine Einkaufsquelle bot, allerdings seit geraumer Zeit nicht mehr existiert.


Ehemaliger Standort der Mühle



Quellen:   Bilder:  Günter Hillje

                 Karte:  KommunalVerlag, Essen  1 : 15000

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