Edewechter Köpfe: Heinrich Oltmann Oellien und der Oellienhof in Süd-Edewecht
- Heimatarchiv Team

- 4. Mai
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600 Jahre Geschichte einer Ammerländer Hofstelle

Im 15. Jahrhundert zählte der Oellienhof (um 1420 Bauer Willeke Olyen) z. Zt. der Lehnsherrschaft zu den herrschaftlich freien Vollerbsstellen, die von allen Zehntabgaben, Spanndiensten und anderen Lasten befreit waren. Der Oellienhof verfügt heute noch über umfangreichen Land- und Waldbesitz.
Ein Zeitungsartikel der Ammerländer Nachrichten vom 27. Juni 1952 soll uns hier die Oellien-Hofstelle in Edewecht näherbringen:
Überschrift: „Ein Bauer, der auch Künstler war - der Oellienhof, ein viel bewundertes Kleinod des Ammerlandes“:

Wer Edewecht besucht, bleibt bewundernd vor dem Oellienhof stehen. Das pflegen nicht nur Einheimische zu tun, auch mancher Reiseomnibus macht hier Halt, um das Bild dieses prächtigen Bauernhofes, umgeben von altem Eichenbestand, in sich aufzunehmen. Man kann ohne Übertreibung sagen, daß dieser Hof im Ammerland und darüber hinaus seinesgleichen sucht. Unter den Ammerländer Höfen ist er mit über 250 Hektar Grundbesitz der Größte. Wir haben unter der Führung des jetzigen Besitzers, des erst 28-jährigen Heinrich Oellien (Anm.: geb. 14. Juli 1923), einen Streifzug durch Haus und Hof gemacht.

Dabei wurde alsbald die den älteren Edewechtern noch gut bekannte Gestalt des am 23. September 1925 verstorbenen Großvaters, des Hausmanns Heinrich Oltmann Oellien, (Anm.: landläufig gen. Oel Oenbur) in Erinnerung gerufen, des Mannes, der dem Hofe seine heutige Gestalt gab. Durch die Grotdör des aus dem 18. Jahrhundert stammenden Wohnhauses, dessen Vorderfront durch eine reiche, architektonische Gliederung (viel Holz, viel liebevoll behandelter Zierrat) und die Harmonie der Farben entzückt, traten wir auf die große Diele und konnten hier u. a. eine aus dem Jahr 1607 stammende, eicherne Truhe bewundern.



Die Familie Oellien wird 1473 erstmals urkundlich erwähnt (nach Winkler erstmals 1420). Ihr Stammbaum läßt sich bis 1650 zurückverfolgen. Das Innere des großen Wohnhauses verbindet Althergebrachtes mit Modernem, überall aber findet man Gediegenheit. Jagdtrophäen kann man auch bewundern: der Großvater war ein großer Jäger vor dem Herrn, aber er war noch viel mehr: Er machte sich technische Neuerungen zunutze, hatte zu einer Zeit, da in Edewecht noch niemand an so etwas dachte, einen Gasmotor, baute eine Windmühle und was der Dinge mehr sind, aber seine künstlerischen Neigungen standen im Vordergrund. Auf Schritt und Tritt begegnen uns auf dem Oellienhof Zeugen davon, vor allem in der Ausgestaltung der Gebäude (originell gedrehte Schornsteine, Schnitzereien, Bilder, steinerne Figuren im großen, parkartigen Ziergarten hinter dem Hause).



Das alles und noch manches von künstlerischem Empfinden zeugende Detail erzählen dem staunenden Besucher, daß hier ein seinen künstlerischen Interessen lebender Bauer am Werke war, der Überkommenes pflegte, den ererbten Besitz weiterentwickelte und ihn zu einem sehenswerten Baudenkmal des Ammerlandes machte.

Der Oellienhof, dessen große, an der Straße stehende Scheune mit Wohnteil im Kriege (Anm.: April 1945; hier waren dtsch. Soldaten einquartiert) zerstört und durch einen sich dem Gesamtbild wunderbar einfügenden Neubau ersetzt wurde, hat in wesentlichen Teilen den Krieg unversehrt überstanden und genießt Denkmalschutz.
Pferdezucht und Reitsport haben hier eine Pflegestätte, moderne Maschinen, ausgedehnter Waldbesitz - auf den Schultern des jungen Besitzers Heinrich Oellien lastet viel Verantwortung.

Im Park hinter dem Hause steht ein „Bergfried“, ein interessantes Bauwerk (Speichergebäude) aus der bewegten Zeit des Dreißigjährigen Krieges, einst Zufluchtsstätte für die Bewohner des Hofes. Diese war von einem Graben umgeben, von dem noch Teile vorhanden sind.
Wem einmal das Erlebnis zuteil wird, durch diesen Hof, durch seine Gebäude, seinen Park geführt zu werden, wird einen tiefen Eindruck davon empfangen und ein kostbares Kleinod unserer Heimat kennenlernen.. „
Soweit dieser Zeitungsbericht. Dazu folgende, weitere Ausführungen:
Im Jahr 1919 brannte das vorherige, imposante Nebengebäude infolge Blitzschlag ab. Dieses wurde umgehend durch einen gleichfalls stattlichen Neubau ersetzt. Weitere bauliche Maßnahmen wurden durchgeführt. Im Jahr 1965 wurde das ehemals reetgedeckte Fachwerkhaus durch ein neues, großzügiges Wohnhaus ersetzt, das wiederum in niedersächsischer Bauart entstand und mit dem stilvollen Nebengebäude-Ensemble seit Jahrzehnten eine besondere Bereicherung des Edewechter Ortsbildes darstellt.

Heinrich Oellien, geboren am 14. Juli 1923, verheiratet seit 1947 mit der Fleischfabrikantentochter Elisabeth Koopmann aus Bad Zwischenahn, geb. am 5. Mai 1925, genoß Vertrauen im gesamten Weser-Ems-Gebiet. Im Jahr 1979 wurde er zum Vizepräsidenten des Niedersächsischen Landvolks gewählt. 1958 wählten ihn die Bauern zum Vorsitzenden des Ammerländer Landvolk-Verbandes. Zudem war er gleichzeitig Vorsitzender des Oldenburger Landvolkes und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Kreislandvolkverbände Weser-Ems. Dazu sein seinerzeitiger Kommentar gegenüber einer Tageszeitung: „Wer ein Amt ernst nimmt, kann es auch ausfüllen“.

Heinrich Oellien wurde durch seine Fähigkeiten, seine besonnene Art und sein Urteilsvermögen weiterhin in verantwortliche Positionen vieler Institutionen berufen. Von 1959 bis 1977 war er im Gemeinderat und im Ammerländer Kreistag tätig. Heinrich Oellien war in der Edewechter Molkerei, in der Spar- und Darlehnskasse Edewecht (später Volksbank), und in der Ammerländischen Viehverwertung eG in Bad Zwischenahn jeweils verantwortlich im Vorstand aktiv, teilweise als Vorstandsvorsitzender. Er bekleidete die Position des Aufsichtsratsvorsitzenden des Landesgenossenschaftsverbands Hannover-Oldenburg. Zur Komplettierung des Wirkens der Familie Oellien sei hier angemerkt, daß der Vater von Heinrich Oellien, Hans Werner Oellien, geb. 1888 und gestorben 1934, Mitbegründer und später Direktor der Landwirtschaftlichen Bezugsgenossenschaft war. Oelliens waren somit Anhänger des Genossenschaftsgedankens durch und durch.



Der bäuerliche Oellienhof war ein ausgesprochener Familienbetrieb. Hier wurden in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts 30 Milchkühe und 200 Schweine gehalten. Sohn Heinrich Oltmann Oellien, geboren am 1. Oktober 1951, leitete den bäuerlichen Betrieb, der durch den einschneidenden Strukturwandel bis auf Flächenbearbeitung mittlerweile aufgegeben wurde (Stand 2020). Heinrich Oellien sen. befaßte sich mit der Bewirtschaftung seiner umfangreichen, ca. 100 ha großen Waldbesitzungen.


Die knapp bemessene Freizeit, die Heinrich Oellien verblieb, widmete er seiner Passion, der Jagd. Mit zwei weiteren Jägern pachtete er eine 1000 Morgen große Jagd. Hier konnte er sich von den vielen anstrengenden Sitzungen erholen. Es hinderte ihn nicht daran, sich als engagierter Kreisjägermeister zu betätigen.
Heinrich Oellien blieb bei all seinem Wirken ein bescheidener Mensch. Er galt als freundlicher Mensch, der stets für seine Mitmenschen ein offenes Ohr hatte. Oelliens waren seit Generationen im Kirchenrat der Gemeinde Edewecht tätig. Bekannt waren sie für ihr Wirken im Oldenburger Pferdezüchterverband. Heinrich Oellien sen. verstarb nach einem erfüllten Leben voller Engagement und verantwortlichem Wirken, sowohl in der Familie als auch unter beruflichen und ehrenamtlichen Aspekten, im Jahr 1988. Seine Ehefrau Elisabeth war noch ein Leben in ihrer Familie bis zum Jahr 2003 vergönnt.
Heinrich Oltmann Oellien (genannt Heiner) geb. 1951, kümmert sich seit 1988 um die Hofbewirtschaftung. In seine Zeit fiel der grundlegende Strukturwandel in der Landwirtschaft, der letztendlich die Jahrhunderte andauernde Tierhaltung obsolet werden ließ. Heiner Oellien kümmert sich heute vornehmlich um die umfangreiche Flächenbewirtschaftung, soweit diese Grün- und Ackerflächen nicht verpachtet sind. Wohngebäude und Nebenanlagen der Hofstelle wollen gleichfalls instandgehalten werden.
Die Besitzer und ihr Wirken ab 1515:

Hinrick Olien (1515 – 1565), Heirat um 1545; Erbauer des Bergfrieds
Oltmann Olien (1545 – vor 1619), erschien zu einer im Jahr 1581 angesetzten Musterung für den Zwischenahner Vogteibezirk mit Harnisch, Spieß und Rohr (Feuerwaffe) in voller Rüstung. Graf Johann von Oldenburg ließ regelmäßig durch seine Vögte solche Musterungen abhalten.

Heinrich Ollyn (1573 – 1658), starb im hohen Alter von 85 Jahren, dessen Frau Almuth im Jahr 1664. Ollyn (Oellien) bekleidete in der Landmiliz den Dienstgrad eines Korporals; er war damit der Führer einer größeren Gruppe. Die Oldenburger Grafschaft wurde durch die Geschicklichkeit des Landesherrn aus den Kriegswirren des 30-jährigen Krieges (1618 – 1648) herausgehalten.

Oltmann Oellien (um 1609 – 1675). Laut dem damaligen Kontributionsregister betrug die Größe der bewirtschafteten Fläche etwa 12 Hektar. Oelliens Edewechter Bauerei war ein reiner Familienbetrieb ohne fremde Hilfskräfte. Hiesige Hilfskräfte wanderten zu der Zeit wegen der besseren Verdienstmöglichkeiten ohnehin gern in die Wesermarsch oder in andere Bezirke ab. Oltmann Oellien verstarb nach langem, arbeitsreichem Leben im April 1675; seine Frau Grete verstarb im Januar 1674.

Henrich Oellien (1638 – 1704), hatte im Zuge der dänischen Regentschaft (1667 – 1773) erhebliche Abgaben- und Steuerlasten aufzubringen. Seine Verpflichtungen gegenüber der Landesherrschaft und anderen Berechtigten (Pastor, Küster usw.) erreichten in Geldwert einen Gesamtbetrag von 23 ½ Reichstalern; diese Summe entsprach dem geschätzten Reinertrag seines Hofes. Die allgemeinen Gesamtbelastungen erreichten in der dänischen Zeit etwa 60 bis 70 % des Reinertrages. Henrich Oellien und dessen erste Ehefrau Wübke, geb. Heinje (1644 bis 1679) erlebten die Invasion der Franzosen im Jahr 1679. Ggf. haben sie sich damals einem Flüchtlingstreck angeschlossen. In zweiter Ehe war Henrich Oellien mit Wübke Gruben verheiratet.
Oltmann Oellien (1670 – 1741), führte den Hof ab dem Jahr 1704. Am 25.11.1697 heiratete er Gesche geb. Oltmer (geb. 1669, gest. 1744). Beide bewirtschafteten die Bauerei durchweg während der dänischen Herrschaft.
Hinrich Oellien (1703 – 1756), zahlte an die Landesherrschaft, u. a. für einen „eigenmächtig zugemachten Moorplacken“, seit 1747 eine jährliche Abgabe von 2 Grote 4 Schwaren. Hinrich Oellien war seit 1728 verheiratet mit Anna, geb. Brunken (1697 – 1763).
Oltmann Oellien (1729 – 1795), in dessen Zeit erhebliche Erweiterungen des Hofes fallen. Teilweise wird es sich um Flächen aus der Gemeinheitsteilung gehandelt haben, mit denen die ursprünglich Begünstigten wenig anzufangen wußten, dennoch Steuern und Abgaben zahlen mußten. Im Jahr 1790 unterschrieb Oltmann Oellien mit zahlreichen Edewechtern Grundbesitzern noch einen Antrag auf Beendigung der Markenteilung. Im Jahr 1808 wurde die Aufteilung dann endgültig beendet. 1757 schlossen Oltmann Oellien und Anna Margarete, geb. Gerdes, den Ehebund. Anna Margarete Oellien verstarb 1796.

Hinrich Oellien (1758 – 1830); auch dieser Hofnachfolger war auf eine Erweiterung des Oellien`schen Grundbesitzes bedacht. Anlaß waren wiederholt die Markenteilungen. Manchem Hausmann oder Köter fielen Teilungen zu, die wirtschaftlich kaum genutzt werden konnten. Leistungsfähigere Bauern wie Hinrich Oellien haben damals die Gelegenheit zu nutzen verstanden und durch den Erwerb von Grundanteilen ihren Familienbesitz erheblich vergrößert. Im Herbst 1806 besetzten Holländer das Herzogtum Oldenburg. Ende 1810 wurde unser Herrschaftsgebiet dem französischen Kaiserreich einverleibt. Ab 1811 galten französische Gesetze. Die Steuerlast wurde immer unerträglicher. Hinrich Oellien muß es nicht leicht gefallen sein, seinen Hof in diesen schwierigen Zeitläufen zu führen. Seit 1784 war Oellien mit Anna Christine, Tochter des Renke Tye (Schreibweise heute Thye) in Mansie, verheiratet.

Oltmann Oellien (1787 – 1858), gehört zweifellos zu den verdienstvollsten Vertretern der älteren Generation. Er war 1832 Vorsteher der Gemeinde Edewecht, und zwar mit der in Kraft getretenen Oldenburgischen Landgemeindeeordnung. Oellien bekleidete noch den Titel eines Kirchspielvogts mit der vorgesetzten Behörde (Amt Zwischenahn). Dieses Amt führte er bis zum Jahr 1856 aus. Oltmann Oellien machte durch erheblichen Zuerwerb von Moorflächen, Grün- und Ackerflächen sowie Waldflächen von sich reden. Die wirtschaftlichen Verhältnisse waren in der ersten Hälfte des 19. Jhdts. alles andere als günstig. Wer für seinen Hof Geld brauchte (Hypotheken), konnte sich in der Regel nur an private Hand wenden. Durch Kündigung von Kapitalien waren Spekulationen Tür und Tor geöffnet. Als Kirchspielvogt waren Oltmann Oellien diese Umtriebe sehr wohl bewußt. Er wird des öfteren dort eingegriffen haben, wo es not tat, jemand vor Übervorteilung zu schützen. Seit 1821 war Oltmann Oellien mit Christina, Tocher des Hausmanns Johann D. Ovye zu Gristede (Gut Horn), verheiratet.
Johann Diedrich Oellien (1824 – 1884), starb mit 59 Jahren und war mit Gebke Margarete, geb. Setje-Eilers, verheiratet. Joh. Diedr. Oelliens Verdienst liegt in der in seiner Landwirtschaft geleisteten Aufbauarbeit. Mit Heinrich Oltmann und Diedrich wurden dem Ehepaar zwei Söhne geboren. Im öffentlichen Leben engagierte sich Joh. Diedr. Oellien eher unauffällig.



Heinrich Oltmann Oellien (1857 – 1925), wurde in Osterscheps geboren, wo das vorbenannte Ehepaar bis 1858, also vor deren Umzug zum Stammhof nach Südedewecht, eine Landstelle bewirtschaftete. Heinrich Oellien war verheiratet mit Helene, geb. Ficken, die aus einem alten Ammerländer Bauerngeschlecht stammte. Im Jahr 1884 übernahm Heinrich Oellien den bäuerlichen Hof. Er nahm am umfangreichen Gebäudebestand erhebliche Verbesserungen vor und richtete darüber hinaus eine Sägerei sowie eine Mühle ein. Oellien war ein vielseitig interessierter Mann mit kunstsinnigem Verstand. U. a. gestaltete er hinter dem Hause einen parkähnlichen Garten mit steinernen Figuren, die aus der Hand des Maurers und Stuckateurs Heinrich Albrecht stammten. Heinrich Oltmann Oellien war Mitbegründer der Spar- und Darlehnskasse Edewecht.


Hans Werner D. Fr. Oellien (1888 – 1934), war verheiratet mit Elise Marie, geb. Andreae, aus Schaar bei Wilhelmshaven. Schon 1929 wurde ihm seine Ehefrau durch frühen Tod genommen. Hans Werner Oellien kam als Soldat mit einer schweren Verwundung (Lungensteckschuß) aus dem 1. Weltkrieg zurück. Er verstarb - viel zu früh - am 2.1.1934. Ihm blieb es erspart, die folgenschweren Apriltage 1945 zu erleben, in denen auch der Oellienhof schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde (vollständige Zerstörung der alten Ölmühle, Sägerei und Scheune, Wagenremise und zwei Ställe). Der junge Witwer Hans Werner Oellien hatte drei Kinder, von denen Heinrich Oltmann (geb. 1921) und Lisa (geb. 1928) im frühen Kindesalter verstarben. Der zweite Sohn (geb. 1923), erhielt, wie seit Jahrhunderten gebräuchlich, den Vornamen Heinrich Oltmann.


Heinrich Oltmann Oellien (1923 – 1988), erbt als 10-Jähriger den Oellienhof; gelangt als Minderjähriger in die Obhut des Großkusins vom Schloß Fikensolt; dieser wohnt anschließend in Güstrow/Mecklenburg und der junge Heinrich besucht dort das Gymnasium. Im II. Weltkrieg dient er als Soldat. In dieser Zeit ist der Oellienhof an Familie Logemann verpachtet. Um 1950 übernimmt Heinrich Oellien mit seiner Ehefrau Elisabeth den Edewechter Hof. 1965/66 wird das Wohnhaus komplett umgebaut und u. a. mit einem eindrucksvollen Fachwerk ausgestattet.
Heinrich Oltmann Oellien jun. (geb. 1951), genannt Heiner, bewirtschaftet nach dem Tod des Vaters im Jahr 1988 den traditionsreichen Oellienhof. Er war seit 1982 verheiratet mit Engeline geb. Leemhuis, die im Juni 2009 verstarb. Aus der Ehe entstammen die Söhne Jan Heinrich Albert und Oltmann Oellien. Heiner Oellien hat mittlerweile die Tierhaltung aufgegeben; Er betreibt noch die Feldbestellung und kümmert sich um die Verwaltung des Oellien`schen Grundbesitzes

Text - und Fotoquellen:
Zeitgenössische NWZ-Artikel; Familienchronik und Fotosammlung der Familie Oellien;
Recherchen des Heimatarchivs Edewecht




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